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Bräter & Schmortöpfe – praktische Helfer in der Küche

Bräter & SchmortöpfeDie Zubereitung von Lebensmitteln in der Küche macht einfach Spaß, vor allem dann, wenn Sie auf eine Vielzahl an praktischen Helfern zurückgreifen können. Neben dem Schnellkochtopf, der inzwischen fast schon zu einem unverzichtbaren Accessoire geworden ist, gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten, wie Sie das Kochen zu einem Kinderspiel machen. Eine dieser Möglichkeiten ist der Kauf von einem Bräter oder einem Schmortopf.

Bräter & Schmortopf Test 2018

Gibt es eigentlich Unterschiede?

Bräter & SchmortöpfeDie Frage nach den Unterschieden zwischen einem Bräter oder einem Schmortopf tritt häufig auf. Grundsätzlich lässt sie sich mit einem klaren “Nein” beantworten, denn in ihren Einsatzbereichen sind die Produkte gleich.

Bei Größe und Form kann es jedoch Unterschiede geben. Der Bräter hat häufig eine ovale oder auch eine rechteckige Form und erinnert ein wenig an eine Auflaufform.

Er wird nicht selten über zwei Herdplatten hinweg eingesetzt. Auch von der Höhe her zeigt sich der Bräter eher flach.

Im Gegensatz dazu steht der Schmortopf, der vor allem in der französischen Küche seinem Namen alle Ehre macht.

Es handelt sich meist um einen runden oder ovalen, recht hohen Topf, der mit breiten Griffen versehen ist. Nicht selten wird er unter dem Namen Kokotte, vor allem in der Großküche, zu finden sein. Grundsätzlich wird also zwischen einem Bräter und einem Schmortopf eigentlich kein großer Unterschied gemacht. Wenn Sie jedoch ganz genau sein möchten, dann ist der Schmortopf als die etwas höhere Variante in der Küche zu sehen.

Welche Materialien werden verwendet?

Bei der Suche nach einem passenden Schmortopf oder einem Bräter werden Sie schnell merken, dass nicht nur Größe und Form sondern auch die verwendeten Materialien Sie vor eine große Auswahl stellen. Die Hersteller der Produkte, wie beispielweise WMF und Kitchen Craft, greifen zu ganz unterschiedlichen Materialien. Ein Klassiker ist jedoch die Verwendung von Gusseisen.

Gusseisen gilt als ganz besonders robust und kann auch eine hohe Hitze gut vertragen. Oft ist das Eisen noch mit Emaille überzogen und vielleicht mit einem ansprechenden Design versehen. Dies ist aber vor allem deshalb der Fall, weil der Bräter gerne auch auf den Tisch zum Servieren gestellt wird. Weitere verwendete Materialien sind:

  • Keramik
  • Ton
  • Gusseisen
  • Edelstahl (sehr selten)

Die Herstellung von einem Bräter oder Schmortopf aus Keramik wird heute nur noch selten durchgeführt. Die Stücke, die es derzeit jedoch auf dem Markt gibt, sehen besonders ansprechend aus und sind mit liebevollen Details versehen. Der Nachteil bei Keramik ist, dass die Bräter keinen leitenden Boden haben.

Das heißt, sie können ausschließlich für den Einsatz im Backofen verwendet werden. Bei der Herstellung aus Ton wird namentlich aus einem Schmortopf ein Römertopf. Auch dieser Topf wird ausschließlich für den Backofen verwendet, wird aber heute noch viel in den Küchen eingesetzt. Das ist ebenfalls dem ansprechenden Design geschuldet, mit dem der Bräter aus Ton punkten kann.

TIPP! Überlegen Sie sich vorher, wofür Sie den Schmortopf einsetzen möchten. Vielleicht möchten Sie ihn ja ausschließlich im Backofen verwenden. Dann müssen Sie nicht zwingend zu Stahl und Emaille greifen sondern können sich auch für Keramik oder Ton entscheiden.

Wie werden Bräter und Schmortopf eingesetzt?

Eigentlich sagen es bereits die Namen – der Bräter und der Schmortopf kommen zum Braten und zum Schmoren zum Einsatz. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, denn in diesem Fall würde auch der Griff zu Pfanne, Schnellkochtopf oder Wok reichen. Stattdessen sind die Bräter ideal, um sie für die Zubereitung von großen Bratengerichten zu nutzen. Daher kommt der Bräter besonders häufig zu Feierlichkeiten zum Einsatz, beispielsweise wenn es eine Gans geben soll.

Das Fleisch wird im Backofen zubereitet und bekommt so eine weiche und angenehme Konsistenz und wird nicht trocken. Der Schmortopf oder Bräter  hat aber auch noch andere Einsatzgebiete. Eintöpfe und Ragouts lassen sich ebenso gut in dem hohen Küchenhelfer zubereiten und können auf diese Weise ebenfalls im Backofen ziehen. Wenn etwas gegart werden soll, ist der Bräter ebenfalls die richtige Wahl. Die Vorteile:

  • es wird kein Fett benötigt
  • Einsatz im Backofen möglich
  • keine Flüssigkeitszufuhr notwendig
  • braten im eigenen Saft sorgt für einen kräftigen Geschmack
  • kann auch für die Aufbewahrung von Trockenlebensmitteln verwendet werden

Die Einsatzbereiche in der Küche sind vielseitig. Der Verzicht auf die Zugabe von Fett ist besonders für Köche interessant, die gerne und viel fettfrei kochen und den Geschmack der Lebensmittel komplett erhalten möchten. Auch das sanfte Garen ist eine gern genutzte Zubereitungsmethode in der Küche. Nährstoffe und Vitamine können so erhalten bleiben und auch der Geschmack wird nicht verfälscht.

TIPP! Im Internet gibt es eine Vielzahl an Rezepten, die einen kleinen Einblick in die Vielseitigkeit der Möglichkeiten geben, die ein Bräter oder ein Schmortopf mit sich bringen. Bevor Sie sich für den Kauf entscheiden, können Sie ein wenig stöbern und werden schnell merken, welche Möglichkeiten sich für Sie mit dem Helfer in der Küche ergeben. Einmal ausprobiert, ist die Anwendung der Bräter auch ebenso einfach wie effektiv und macht Spaß.

Reinigung von Bräter und Schmortopf

Stundenlanges Schmoren und Garen von Lebensmitteln im Backofen kann doch nur heißen, dass der Bräter anschließend komplett schmutzig ist? Das ist natürlich möglich. Tatsächlich sind die modernen Modelle heute jedoch so beschichtet, dass Sie sich um die Reinigung keine Gedanken machen müssen. Oft reicht es schon aus, wenn Sie einfach zu Spülmittel und warmem Wasser greifen. In die Spülmaschine werden die meisten Ausführungen eher nicht passen.

Um die Handreinigung werden Sie also vermutlich nicht drum herum kommen. Wichtig ist nur, dass Sie die Reinigung direkt in Angriff nehmen und der Schmutz so keine Chance hat, zu trocknen. Auch wenn er trocken ist, lässt er sich noch abnehmen. Das ist aber ein deutlich höherer Aufwand, der hier auf Sie zukommen würde.

TIPP! Wenn Sie sich für einen Römertopf aus Ton entschieden haben, sollten Sie besser auf Reinigungsmittel verzichten und lieber auf klares Wasser setzen. Die Tonschicht könnte sonst beschädigt werden und anfälliger für Risse oder andere Schäden sein. Zudem ist Ton ein relativ großporiges Material, das gerne auch Reste von Spülmittel aufnimmt. Diese bleiben dann im Ton bestehen und lösen sich erst beim nächsten Einsatz im Ofen wieder.

Vor- und Nachteile eines Bräter & Schmortopfes

  • aufgrund der Größe sehr gut zur Zubereitung von großen Bratengerichten geeignet
  • gesundes Kochen ohne Fett
  • sehr robust
  • widerstandsfähig gegen hohe Temperaturen
  • leichte Reinigung
  • sehr groß, benötigt oft zwei Herdplatten

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